Weil ich sie liebe

Weil ich meine Kinder liebe, überlege ich mir immer wieder aufs Neue, wie ich ihnen eine Freude machen kann. Und da mein liebstes Hobby wie ihr wisst das Nähen ist und die Mäuse ja ständig neue Kleidung brauchen, hab ich diesmal etwas fürs kleine Tochterherz gezaubert und dabei auch neue Techniken entdeckt.

Bin selbst ganz verliebt in das schöne Stück.

 

 

Gute Nacht euch!

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Topf, Eintopf, Möhre

Hallo ihr Lieben!

 

Jaaaaa es ist sehr still gewesen in der letzten Zeit, tut mir leid! Irgendwie war mir bei und nach dem ganzen Weihnachtsstress nicht so wirklich zum Schreiben zumute.

Dafür habe ich heute gleich etwas leckeres für euch, diesmal nicht zum nähen, sondern zum essen. Lecker Möhrencreme, super schmackhaft aber ohne Instantbrühe oder dergleichen.

Ich liebe sie!

 

Neugierig? Na, erstmal fütter ich euch aber mit Bildern:

 

Und das braucht ihr dafür: (ich koche viel nach pimaldaumen, daher sind die Mengenangaben nicht ganz genau)

2-3 Zwiebeln

eine Packung Karotten (wir kaufen immer die abgepackten Schalen)

1 Stück Sellerie

1/2  Block Bauchspeck

3-4 große Kartoffeln

1 EL Petersilie

Salz

Wasser

Zucker

Sahne  oder Schmand nach Bedarf

 

Und so gehts: 

Schneidet die Zwiebeln klein und dünstet sie in einem großen Topf in genügend Olivenöl. Schält und schneidet die Möhren und den Sellerie in kleine Stücke bzw. Scheiben und gebt sie zu den Zwiebeln. Das Gemüse etwa 10 Minuten mitdünsten (nicht anbraten), die Zwiebeln sollten eine gelbliche Farbe dabei annehmen. Nun gebt ihr 2-3 Tl Zucker hinzu und rührt das ganze noch einige Minuten gut durch.

Nun fügt ihr 700ml Wasser, die Petersilie und das Salz hinzu und lasst die Flüssigkeit aufkochen. Ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Den Speck von der Schwarte befreien und in Streifen schneiden. Nach der Köchelzeit den Speck hinzufügen und die Suppe weitere 10-15 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffeln schälen, gut abwaschen (wegen der Stärke) und in Würfel schneiden. In die Suppe geben und mit etwas Wasser auffüllen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Evtl etwas Salz nachgeben, falls es etwas zu lasch ist.

Die Kartoffeln garen lassen.

Nun könnt ihr die Suppe stampfen oder pürrieren und nach Geschmack Sahne oder Schmand hinzufügen.

Lecker dazu sind Mettenden.  Sollte die Suppe etwas zu lasch geworden sein, bringen Mettenden Geschmack hinzu. Evtl. sogar aufschneiden.

 

Ich hoffe es schmeckt euch!

In der Entstehung:

 

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Vom Wünschen, beschenkt werden und klebrigen Ärgernissen

 

Jedes Jahr passiert es aufs Neue. Obligatorisch die Prozedur- es wird gefragt, was man sich denn zu Weihnachten wünscht und man einigt sich dann quasi darauf, was man geschenkt bekommt.

Doch ist das der Sinn des Schenkens?

Als ich noch ein Grundschulkind war und bei meinem Vater lebte, waren meine Weihnachtswunschlisten ellenlang. Jedes Jahr gab mir meine Stiefmutter einen Katalog in die Hand und ich durfte aufschreiben, was mir gefiel.

Letztlich jedoch brachte das Christkind (nein, es waren natürlich mein Vater und seine Frau) nicht immer das Gewünschte. Und das war gut so! Ich wusste nie, was mich erwartete, war dankbar für das, was ich bekam und es war immer, wirklich immer richtig, egal ob es nun auf meiner Liste stand oder nicht. Damals ging es noch nicht um das Befriedigen von Konsumwünschen.

 

Warum kann es nicht auch heute so sein? Weil wir erwachsen geworden sind? Muss denn Schenken immer nur praktisch sein?

Schenken sollte vielmehr eine Geste des Herzens sein. Ich wurde damit aufgezogen, dass Geschenke immer richtig sind, wenn sie von Herzen kommen und dass es keine Rolle spielt, wieviel sie kosteten oder ob sie überhaupt etwas kosteten.

Schenken bedeutet, sich Zeit zu nehmen für den anderen. Seine Wünsche zu ergünden und etwas zu finden, was zu dem Beschenkten passt. Wenn ich vorgebe, was mir geschenkt wird, kann man mir auch gleich das Geld in die Hand drücken, denn einkaufen kann ich allein.

Ich möchte be-schenkt, überrascht werden, ich möchte, dass sich jemand wirklich Gedanken macht.

Auch meine Kinder haben viele Wünsche, doch letztlich schenken wir das, von dem wir glauben, dass sie am meisten Freude daran haben werden. Vielleicht können wir ihnen auch den ein oder anderen Wunsch erfüllen. Doch das wichtigste ist- wir schenken, weil wir sie lieben.

 

Mein Mann gehört gsd zu den Menschen, die wirklich etwas vom Verschenken verstehen. Er mag so seine Macken haben, doch er ist aufmerksam und liebevoll. Er bringt mir einfach so mein Lieblingsduschgel, meinen Lieblingsjoghurt und ja ab und an auch Blumen mit. Er muss mich nicht groß fragen, er weiß genau, worüber ich mich freue.

Gestern hat er mich dann mit einem riesigen Geschenk überrascht: einer Overlock! Wundervoll. Ich hätte ihn umknutschen können vor Glück.

Natürlich musste sie auch gleich ausgepackt werden. Er war selbst total neugierig und packte sie mit mir zusammen aus.

Und da stand sie nun:

                       

Nachdem mein Sohn um 22 Uhr etwa auch ins Bett ging (er hatte einen Handquetschunfall und den ganzen Nachmittag total erschöpft verpennt) konnte ich endlich endlich anfangen. Mangels Overlockkonen ersteinmal farblich passendes Nähgarn gesucht, dann musste ich herausfinden, wo ich das Garn platzieren sollte, welches letztlich die äußere Naht bildet. Das Einfädeln dauerte mindestens 10 Minuten, aber- ein Plus für die Maschine- alles mit farblichen Punkten markiert und mit Diagramm dargestellt, sodass wirklich nichts schiefgehen kann.

Das Einstellen der Fadenspannung dauerte dann nochmal so lang. Diese Art von Nähten war einfach neu für mich.

Und dann ging es los. Wow, was für ein Tempo! Und so sauber! Ich bin happy.

Und so sah meine 4-Faden-Sicherheitsnaht dann aus (ich hoffe, ihr erkennt etwas):

 

So konnte ich endlich meine erste Jogginghose fertignähen. Nein, von dieser gibt es kein Bild Das ist etwas für Schlanke und zu denen zähle ich nicht

 

Heute habe ich mich dann an etwas anderes gewagt. Einen Marshmellowfondat. Mit dieser Masse kann man Torten überziehen und Motive modellieren. Dafür hab ich glaub ich kein Talent, jedenfalls klappte es nicht sonderlich gut.

Spaß hat es dennoch gemacht.

Für das Fondant werden 450g Marschmellows mit 3 EL Wasser in der Microwelle vorsichtig geschmolzen. Achtung, sehr!!! heiß.

Dann wird etwa 1kg Puderzucker eingeknetet. Erst mit dem Knethaken, später mit der Hand.

 

 

Naschen kann man das auch

Ich hoffe, dass ich es eines Tages schaffe, eine hübsche Motivtorte zu machen!

 

So long, Sam

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Alle Jahre wieder

Kommt der Nikolaus.

Ich wünsche euch allen einen tollen Nikolaustag!

Unser Nikolaus ist “eulig”. Alle zu beschenkenden Kinder bekamen und bekommen zuckersüße selbstgenähte Eulen.

                       

So sah das für meine Mädchen aus:

 

Weil die Eulen so gut ankamen und ich öfter nach dem Schnittmuster gefragt wurde *freu*,

habe ich es für euch mitsamt Anleitung auf meinen Blog geladen. Ihr findet es hier (Link wird bald wieder eingefügt) und unter meinen Anleitungen. Ich freu mich total, dass die Eule so gut ankommt! Und das, obwohl Eulen nähtechnisch gesehen schon ein alter Hut sind und es einige gibt, die meiner sehr ähnlich sehen. Auch ich habe mich nur inspirieren lassen

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir das ein oder andere Bild zukommen lasst, wenn ihr die Eule näht

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

So long, Sam

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Das Jahr der Wiedergefundenen

Dieses Jahr ist das Jahr der wiedergefundenen Menschen für mich. Und das fast ausschließlich per Internet. Da sind Verwandte, Bekannte, alte Schulfreunde- Menschen, die ich teilweise über 10 Jahre lang nicht gehört und gesehen habe.

Gestern erst habe ich mit meinem Pflegevater telefoniert.

Und all diese Wiederfindungen sind wie kleine Puzzleteile eines unvollständigen Puzzles, die langsam wieder an ihren Platz finden. Sie haben sich verändert, andere Farben angenommen, andere Formen, aber sie passen perfekt in das Puzzle.

Nicht immer bin ich mit den Wiedergefundenen in engem Kontakt geblieben. So wie sich alles ändert, ist manchmal einfach nicht mehr die Anziehung da, die einst da war. Das ist aber ok, denn trotzdem findet so jede einzelne Geschichte ihren persönlichen Abschluss- manche mit und manche ohne open End.

Es ist einfach ein tolles Gefühl, von alten Freunden nun wieder Freundin genannt zu werden und mit Menschen gelöst und offen zu sprechen, mit denen man vielleicht nicht ganz im Guten auseinander ging.

Jetzt fehlt nur noch ein Mensch. Und es liegt an mir, meine Scheu zu überwinden.

Sno w Patrol

Wiedergefunden habe ich vorhin auch eine alte CD von mir. Bei einer ziemlich dämlichen Aktion. Man solte nicht auf Glasbeitische steigen, sonst hat man am Ende ein ramponiertes Schienbein so wie ich jetzt. Nunja, Dummheit tut manchmal im wahresten Sinne des Wortes weh.

Um die CD jedenfalls bin ich froh. Meine Nachdenkmusik ist da drauf. Ich werde sie sicherlich nun rauf und runter hören, bis ich die Lieder auswendig kann..

 

Ansonsten war es ruhig die letzten Tage. Es ist kalt geworden.

Ich habe ein klein wenig genäht und mit den Kindern gespielt. Mein Sohn wurde am Sonntag ein Jahr alt, doch leider war er so krank, dass wir die Geburtstagsfeier absagen mussten. Der Tag verlief eher unangenehm als schön.

Achja- die Stickdatei. Ich habe ein Bild entworfen und nun tatsächlich als gestickte Apllikation vor mir liegen. Es ist klasse! Selbst besitze ich leider keine Stickmaschine, aber Silke war so freundlich, mir den Wichtel zu sticken. Ist er nicht zucker?

 

 

Genäht habe ich noch einen Tischläufer aus verschiedenen Streifen zum Wenden- ich liebe ihn! Und eine Latzhose für Sohnemann, die auch super süß geworden ist.

 

 

 

 

 

 

 

Achja, wir haben ein neues Haustier- Schneckipu! (Was sonst)

Die Kinder haben die Schnecke von einem Spaziergang mit dem Papa heimgebracht und ich wollte sie später nicht mehr zurück in die Kälte setzen.

Inzwischen hat sie sich aklimatiesiert und so fand ich sie heute morgen auf meiner Kaffeteasse. Hab sie zurückgesetzt, um sie 10 Minuten später zu suchen. Sie hat sich in Windeseile einen weg rauf die Wasserflasche erklommen und saß neugierig auf der Flasche, bzw auf dem Deckel- ein Bild für die Götter sag ich euch.

Später hat sie noch die Tischsets der Kinder kundet und dabei entstanden diese Bilder:

 

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Wie ein kleines Kind

An diesem Wochendende war ich aufgeregt wie ein kleines Kind. Nach 10 Jahren habe ich zum ersten Mal wieder mit meinen Paten telefoniert. Und obwohl ich eigentlich kein wortkarger Mensch bin (nein, ich bin eine typische Frau, zumindest in dieser Hinsicht                         ) habe ich nur wenig Worte hervorbekommen.

Und nun kann es sein, dass ich sie schon bald wiedersehe.

Das ist einfach total umwerfend, unglaublich und ja… mir fehlen die Worte. 10 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Damals war ich noch ein Kind und jetzt schon eine junge Frau. Es ist viel passiert, und dennoch waren es die gleichen vertrauten Stimmen.

Aber nicht nur das war schön in den letzten Tagen. Mein Mann wird endlich mehr Zeit Zuhause verbringen. Mein kleiner großer persönlicher Traum geht scheinbar sehr bald in Erfüllung, mein Sohn hat ganz ganz bald (Sonntag) Burzeltag und eine neue Wohnung haben wir auch in Ausssicht.

Und mein persönlicher Erfolg heute: ein verdammt akkurater Tischläufer- mein erster Und ich bin echt stolz drauf. Obwohl es ja eigtl. etwas sehr simples ist, aber glaubt mir, es ist garnicht so leicht, ein Stück Stoff absolut gerade zuzuschneiden und auch absolut gerade zu nähen.

Gestern haben wir zudem einen Kürbis geschnitzt.

Am besten lasse ich Bilder sprechen und wünsche euch jetzt einen schönen Abend.

Morgen habe ich evtl schon etwas ganz besonderes in petto, ihr dürft gespannt sein!

So Long, Sarah

 

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Ich habe Musik im Kopf…

Tausend Lieder… alle sprechen sie irgendwie aus meinem Herzen. Die Nachbarn müssen schon ziemlich genervt von meiner Trällerei sein

Gerade höre ich das hier: Serani

Irgendwie bekomme ich gerade wahnsinnige Lust, tanzen zu gehen. Das Tanzen fehlt mir. Ich war eine ganze Weile in der Tanzschule und hatte viel Spaß dort und auch mit meinem Tanzpartner habe ich viel Zeit außerhalb der Tanzschule verbracht. Freitagabende. Das waren die Tanzabende, nach denen wir durch den Ort zogen oder unser kleines “Ritual” vollzogen. Es war eine tolle Zeit. Und ich hoffe, irgendwann doch wieder zu dem Vergnügen zu kommen.

Es wäre aber auch schon toll, mal wieder abends wegzugehen.  Sich schick machen, die Musik genießen und umgeben von Menschen sein. Obwohl ich ein ruheliebender Mensch bin, liebe ich es genauso, inmitten einer großen Menschenmenge zu stehen. Früher saß ich manchmal in Hanau in der Stadt oder lief herum und beobachtete. Man kann so viel sehen, wenn man wirklich die Augen aufmacht und bereit ist, zu sehen. Die Gesichtsausdrücke, die Haltung, die Kleidung, die Stimmen…. Viele Menschen sind für solche Eindrücke blind. Sie sehen oberflächlich, aber sie sehen die vielen vielen Facetten nicht. Sie wissen nicht, dass ein Gesicht jeden Tag anders aussieht, dass ein Auge nicht nur aus ein oder zwei Farben, sondern aus einer wahren Palette von farblichen Nuancen besteht. Dass die Stimme und ein Lachen so viel über einen Menschen aussagen können, wenn man genau hinhört.

Aus irgendeinem Grund liegt mir dieses Beobachten. Auch wenn mir manchmal die Worte fehlen, all das, was ich sehe, zu beschreiben.

Ich wünsche euchein schönes Wochenende.

So long, Sarah

 

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