Rosetten

Es gibt schöne, einfache Möglichkeiten, genähte Kleidungsstücke, Kissen, Taschen usw einfach, aber schön zu verzieren. Eine davon ist die Rosette. Sie ist wirklich simpel herzustellen und ist durch unterschiedliche Stoffe, Bänder, Spitzen, Perlen usw super schön zu gestalten.

Hier möchte ich euch zeigen, wie man eine Rosette machen kann.

Ihr benötigt: Stoffreste, Schere, Handnadel und Heftfaden- und eine Nähmaschine (oder auch nicht, da einige ja auch gern mit der Hand nähen 🙂 )

Für die Rosette selbst braucht ihr nicht mehr als einen Stoffstreifen. Die Höhe orientiert sich dabei am Durchmesser. Bei z.B. 5cm Durchmesser der Rosette wird der Streifen auch 5 cm hoch, 7 cm, wenn ihr saubere Kanten wollt.

Die Breite kann man  sich das ganz leicht errechnen. Der Streifen sollte in der Breite mindestens 3x Durchmesser + ca. 1 cm  (ab 7 cm  3x Durchmesser +2 cm)entsprechen. Nahtzugabe x2 nicht vergessen! Ist der Streifen kürzer, biegt sich die Außenkante nach oben, ist er länger, wellt sich die Rosette stärker.

Zeichnet euch nun also erstmal euren Streifen. Meine Rosette soll 7 cm Durchmesser haben und eine saubere Innenkante, also schneide ich einen Streifen der 9cm hoch ist und entscheide mich für etwa 20 cm breite. Die Rosette wird sich später an den Außenkannten nach oben biegen. Soll sie sich nicht biegen, muss der Streifen länger sein.

Jetzt bügle ich oben und unten 1cm nach innen.

Nun falte ich den Streifen nochmal längs in der Mitte und bügel darüber, das vereinfacht mir später das Weiterarbeiten .

Die kurzen Kanten werden nun rechts auf rechts zusammengenäht und die Nahtzugabe zurückgeschnitten.

Die rechte Seite wird nach außen gewendet und die obere Kante nach unten geklappt. Hierbei hilft euch jetzt die Bügellinie 🙂 Die beiden nach innen gebügelten Kanten liegen aufeinander.

Jetzt nehmt ihr Heftfaden und Nadel. Nehmt den Faden doppelt, dann reißt er nicht so schnell! Stecht die Nadel nun am unteren Rand (mit den eingeschlagenen Kanten) ein und lasst ein Stück vom Faden überstehen, das braucht ihr später. Näht nun einmal mit einfachen, möglichst gleichmäßigen Stichen nah am unteren Rand herum. Je kleiner die Stiche sind, desto mehr Fältchen entstehen später.

Achtet darauf, dass ihr am Schluss auf der Seite ausstecht, wo ihr am Anfang eingestochen habt. Nun zieht ihr vorsichtig! am Faden, so entsteht die Kräuselung. Wenn es fest genug ist, könnt ihr die Fäden ordentlich verknoten und abschneiden. Schon habt ihr eine schöne Rosette 🙂 Die könnt ihr dann mit handstichen aufnähen, einen Knopf oder Perlen in die Mitte setzen usw.

Rosette mit offener Kante (die Unterkannte ist ohne Einschlag dünner und lässt sich so enger zusammenziehen. Leider franst es auch, alternativv kann man die Kante vorm Kräuseln noch versäubern)

Je dicker die Unterkannte ist, desto größer ist auch das kleine Loch in der Mitte. Wenn ihr mit einer offenen Unterkannte arbeitet, ist die Rosette am Ende komplett geschlossen.

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